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Blues, Funk, Disco, Hip-Hop, Eurodance..

Blues
Ist eine vokale und instrumentale Musikform, die sich in der  afroamerikanischen Gesellschaft in den USA Ende des 19., Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelt hat. Der Blues bildet die Wurzel eines Großteils der populären nordamerikanischen Musik. Jazz, Rockund Soul sind eng mit dem Blues verwandt. Selbst in aktuellen Stilrichtungen wie Hip-Hop ist ein Nachhall des Blues zu spüren.

Funk
Ist der Oberbegriff für eine Spielart ursprünglich afroamerikanischer Musik, die sich Ende der 1960 Jahre aus verschiedenen Einflüssen des Soul, R`n`B und Jazz entwickelt hat, und wiederum Musikstyle wie Disco, Hip-Hop, Rock stark geprägt oder teilweise beeinflusst hat. Wesentliche Stilmerkmale des originären Funk sind eine repetitive, im Gegensatz zu anderen R&B-Stilen eher auf die „Eins“ betonte Grundrhythmik, Basslinien sowie akzentuierte Bläsersätze und Rhytmusgittare im Zusammenspiel mit Soul-Gesang. Oftmals wirkt der Gesang aber auch eher perkussiv als melodisch. Größere Popularität erlangte der Funk erstmals durch die Musik von James Brown.

Disco
Disco ist eine Stilrichtung der Popmusik, die um 1975 zu einem eigenständigen Genere wurde. Texte, Melodie und oft auch der Gesang treten bei Disco-Musik in den Hintergrund; Tanzbarkeit, Groove, ein Beat von etwa 100 bis 120 Schlägen pro Minute (bpm) und der Mix stehen im Vordergrund. Die Blütezeit der Disco-Musik war zwischen 1976 und 1979, sie war prägend für die Mode, den Zeitgeist und das Lebensgefühl dieser Jahre. .

Eurodance
Bezeichnet eine Stilrichtung innerhalb der elektronischen Tanzmusik die zwischen 1992 und 1995 vor allem in Europa sehr populär war und zahlreiche Charterfolge hervorbrachte. Charakteristisch ist eine Kombination aus Techno-Rhythmus, Pop-Refrain und Rap-Strophe. Eurodance-Titel ähneln sich untereinander vom Konzept her sehr stark. Verwendet werden in aller Regel, von den Vocals abgesehen, ausschließlich elektronische Klänge, wie in allen Bereichen der elektronischen Tanzmusik. Der typische Rhythmus ist ein Techno-ähnlicher Beat im 4/4-Takt bei 110 bis 160 BPM.  Die Refrain-Melodie ist harmonisch und wird meist durch Strophen mit Rapeinlagen unterbrochen. Typisch ist ein Wechselspiel zwischen einer weiblichen Sängerin (Refrain) und einem männlichen Rapper (Strophe). Wenn keine Rapeinlagen vorkommen, was relativ häufig der Fall ist, wird der Titel meist von nur einem Sänger oder Sängerin gesungen, wobei die Rapparts durch gesungene Strophen ersetzt werden. Auf den Refrain folgen häufig einprägsame instrumentelle Akkordmuster. Nicht selten werden auch Reagge-Elemente verwendet. Die Texte sind bis auf wenige Ausnahmen in englischer Sprache gehalten. Besungene Themen sind Liebe, Musik, Tanzen und Feiern. Normalerweise repräsentieren ausschließlich die Sänger(innen) und Rapper, selten mehr als 3 Mitglieder, das Dance-Projekt in der Öffentlichkeit, während die Produzenten der Musik im Hintergrund bleiben.

Hip-Hop
Hat ihre Wurzeln in der schwarzen Funk-und Soul-Musik. Der Rap (Sprechgesang), der aus der jamaikanischen Tradition des Toastingentstand, das Sampeln und das Scratchen sind weitere Merkmale dieser aus den schwarzen Ghettos der USA stammenden Musik. Der bedeutungsfreie Begriff Hip-Hop geht auf DJ Hollywood zurück, beides Pioniere der Form. Der Hip-Hop hat den Begriff aufgegriffen, bekanntgemacht und popularisiert. Insbesondere in den USA wollte sich eine neue Generation von Rappern von den Anfängen des Rap in den 1970er und frühen 1980er Jahren abgrenzen, und der Begriff wurde ursprünglich sogar eher negativ in dem Sinne verwendet, den „alten Stil“ zu "dissen"; d.h. die ursprünglichen Rapper wurden damit im deutschen Sinne als "altbacken" qualifiziert.

Rhythm and Blues
Auch Rhythm & Blues, abgekürzt: R&B, R ’n’ B oder auch RnB bezeichnet den in den 1940er-Jahren vorherrschenden Stil afroamerikanischer Popmusik: eine rhythmisch stark akzentuierte Form des Blues, aus der später Rock `n`Roll (die von Weißen gespielte und produzierte Form des Rhythm and Blues) wurde. 
 
Popmusik
Bezeichnet eine Musikform, die vorwiegend seit 1955 aus dem Rock`n`Roll, der Beatmusic und dem Folk entstand und von Musikgruppen aus dem angloamerikanischen Raum wie den Beatles fortgeführt und popularisiert wurde. Sie gilt als seit den 1960er Jahren international etablierte Variante afroamerikanischer Musik, die im Kontext jugendlicher Subkulturen entstand, elektroakustisch aufbereitet und massenmedial verbreitet wird. Im weiteren Sinne zählt jede durch Massenmedien verbreitete Art von Musik wie Schlager, Filmusik, Operette, Musical, Tanzmusik, sowie populäre Adaptionen aus Klassik, Folklore und Jazz zur Popmusik. Die Verwendung „Popmusik“ im Sinne von „populäre Musik“ ist in der Musikwissenschaft jedoch umstritten.

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